- Fehler
Der Weg zu mehr gegenseitigem Respekt, Verständnis, gemeinsamen Spaß
und neuen Zielen.
Hundeerziehung findet nicht nur zeitlich begrenzt auf dem Hundeplatz statt, sondern ist Teil des gemeinsamen Lebens und kann so ausgeübt werden, dass der Hund möglichst artgerecht lebt, aber auch die Bedürfnisse des Menschen gewahrt bleiben. Dafür ist vor allem der Mensch gefordert seine Betrachtungsweise von Hundeerziehung und dem Zusammenleben mit seinem Hund zu entwickeln.
Sie lernen bei STADT-MENSCH-HUND, dass nicht die Quantität, also die Dauer der Beschäftigung mit ihrem Hund für das Wohlbefinden des Hundes ausschlaggebend ist, sondern die Sinngebung der gemeinsamen Beschäftigung. Artgerechte Beschäftigung im Mensch/Hund-Team wird ebenso erlernt, wie konsequente und sichere Führung des Hundes durch den menschlichen Partner. Das Gefühl für Ihr eigenes Ausdrucksvermögen und den Blick für die Signale ihres Hundes möchten wir stärken und verfeinern.
STADT-MENSCH-HUND möchte Sie ermutigen mit den Instinkten, Talenten und Fähigkeiten Ihres Hundes zu arbeiten, sie zu lenken und im erzieherischen und kommunikativen Sinne zu nutzen. Es gibt keine Unterordnung um der Unterordnung willen. Natural Dogmanship® fordert Einfühlungsvermögen für die Natur, die Bedürfnisse des Hundes und setzt die Bereitschaft umzudenken voraus.
Die Basis: vier Instinkte
Der Jagdinstinkt ist notwendig um die Familie, das Rudel zu ernähren! Heute erscheint ein Hund, der jagt animalisch, beängstigt uns und passt nicht in das Bild der modernen Zivilisation.
Der soziale Rudelinstinkt ist die Voraussetzung dafür, dass die Tiere in einer funktionierenden Gruppe zusammen leben, jagen und Junge großziehen können und dient mittels differenzierter Kommunikation der Vermeidung von Aggression. Ein Hund, der diesen Instinkt nicht hat könnte nicht in einem Rudel, seiner Familie leben! Der soziale Rudelinstinkt bezieht sich ausschließlich auf die eigene Familie. Daher sollte ein Hund so früh wie möglich lernen, dass auch andere Menschen und Hunde "Freunde" sind.
Der Territorialinstinkt ist auch uns Menschen nicht fremd: Wir umzäunen unseren Garten, damit unsere Kinder nicht in Gefahr geraten oder jemand die Fahrräder aus dem Schuppen stiehlt. Sozial lebende Beutegreifer brauchen in der Natur ein Territorium in dem sie ungestört jagen und ihre Jungen groß ziehen können. Hunde sollten in der Stadt von Beginn an lernen, dass es neutrale Gelände gibt in denen auch andere Hunde, Menschen, Autos und Fahrräder verkehren, dass Besuch in der eigenen Wohnung meistens willkommen ist und das der Garten nicht gegen Passanten verteidigt werden muss.
Der Sexualinstinkt garantiert den Fortbestand der Gruppe, ist jedoch bei rangniederen Tieren stark gehemmt, da sich in einem Familien-Rudel nur die ranghöchsten (gesündesten, erfahrensten und klügsten) Tiere vermehren. Ein natürliches Sexualverhalten ist für Hunde in der Stadt nicht möglich.
Der Weg ist das Ziel
STADT-MENSCH-HUND will die Unterschiede zwischen der menschlichen Wahrnehmung und Einschätzung und der des Hundes erklären, die soziale und funktionale Beziehung von Mensch und Hund aufzeigen und für mehr Verständnis für die artgerechte Hundehaltung und Erziehung eintreten, um so ein harmonischeres Miteinander von Mensch und Hund im Team möglich zu machen. Wir arbeiten mit den Instinkten anstatt sie zu unterdrücken.

Methoden, die mittels Sprühhalsband, Wurfschellen, Rasseldose oder durch Anwendung von direkter oder indirekter Gewalt, wie beim Teletakt-Halsband oder Stachelwürger Erfolg versprechen, werden von STADT-MENSCH-HUND nicht unterstützt.
Sowohl theoretisch als auch praktisch wird in den Trainings, Seminaren, Trainingstagen oder bei den Themenabenden das dafür notwendige Wissen vermittelt. Dies geschieht mithilfe der Hunde-Erziehungsphilosophie Natural Dogmanship® die von Jan Nijboer entwickelt wurde.

